Gewissenskonflikte gibt es in Wirklichkeit nicht, denn, was einem das Gewissen sagt, ist eindeutig. Der Konfliktcharakter wohnt vielmehr den Werten inne.

Viktor Frankl

 

Gewaltfreie Kommunikation

Communicare  =  "miteinander teilen"

 

Die gewaltfreie Kommunikation (gfK) nach dem Begründer Marshall D. Rosenberg passt perfekt in ein werteorientiertes Coachingprogramm. Sie setzt den Wert der Empathie ins Zentrum des Geschehens, und lässt Menschen authentische Kommunikation und ihre Auswirkungen besser verstehen und anwenden. Gewaltfrei heißt dabei keineswegs, immer nur "Friede und Freude" zu verbreiten, sondern klar und authentisch "bei sich zu bleiben" OHNE den anderen dabei zu missachten, der Inbegriff von Selbstsicherheit.  Gesunde Abgrenzungsfähigkeit, das Verstehen ihrer Rechte, und der Elemente von Kommunikation haben enorme Auswirkungen auf Wohlbefinden und Selbstsicherheit.

 

Kommunikation ist das wesentliche Ausdrucksmittel des Menschen, sei es nun verbal, nonverbal, oder vielleicht durch kreativen Ausdruck, - bekannterweise können wir nicht "nicht-kommunizieren"  (Watzlawick). Kommunikation setzt Menschen miteinander in Beziehung - oder behindert genau das. Je nachdem.  Alles was wir tun, nicht tun, kommunizieren oder eben versuchen nicht zu kommunizieren, sagt etwas über uns aus, dem können wir uns nicht entziehen. Und da Kommunikation auch noch Ursache UND Wirkung (wieder Watzlawick) zugleich ist, kann man wohl getrost von einem Missverständnis ausgehen, wenn es am Verständnis um Kommunikation mangelt.

 

Eine  wesentliche Grundkompetenz in einem Training ist es daher zunächst, die Kommunikationsbereitschaft, und den Willen zum Verstehen zu stärken, und dabei die Verantwortlichkeiten zu klären.

Verständnis ist bzw. sollte die allgemeine Zielrichtung jedweder Kommunikation sein, und die Bereitschaft zuzuhören und zu sprechen, ist dementsprechende Verantwortung der jeweiligen Parteien.  Weitere wesentliche Kompetenzen liegen im authentischen Ausdruck von Bedürfnissen und Gefühlen, also dessen, worum es uns wirklich geht. Dies verspricht für UNS selbst die besten Konsequenzen.

Genaugenommen, ist gute Kommunikation eine Kunst, die Kunst auszudrücken worum es mir wirklich geht, sowie die Bereitschaft empathisch zu erfassen, worum es meinem Gegenüber geht. Klingt einfach, ist es leider nicht immer, denn emotionale Kompetenz (siehe Skills-Training) ist dafür eine wesentliche Voraussetzung.

 

 

 

Kommunikationstrainings und Trainings in sozialer Kompetenz werden im Einzel - oder Gruppensetting angeboten.